Je nach dem wie hoch Ihr persönliches Risiko für Erbrechen eingeschätzt wird, werden unterschiedliche Medikamente verwendet.

Für die Tage nach der Chemotherapie erhalten Sie gegen die verzögerte Symptomatik dann noch zusätzlich Tabletten mit nach Hause, wenn Ihr Arzt es für notwendig erachtet. Es ist ganz wichtig, dass Sie diese einnehmen, so wie Sie es mit Ihrem Behandlungsteam abgesprochen haben. Sollte es Ihnen dennoch übel werden oder Sie müssen wenige Male erbrechen, so informieren Sie spätestens vor der nächsten Chemotherapiebehandlung Ihren behandelnden Arzt, damit die antiemetische Prophylaxe überprüft und gegebenenfalls geändert wird. Wenn Sie sehr häufig erbrechen müssen, sollten Sie unbedingt den behandelnden Arzt oder Ihren Hausarzt konsultieren, denn starkes Erbrechen schwächt Ihren Körper und Ihr Immunsystem und kann unbehandelt schwerwiegende medizinische Folgen haben.
Je nach dem wie hoch Ihr persönliches Risiko für Erbrechen eingeschätzt wird, werden unterschiedliche Medikamente verwendet. Manchmal reicht eine Tablette aus, manchmal müssen auch mehrere Medikamente kombiniert werden oder Sie bekommen die Medikamente als Spritze oder Infusion. Fragen Sie Ihren Arzt oder die Pflegenden, welche Chemotherapie Sie bekommen, welche antiemetische Behandlung erfolgt und welche zusätzlichen Medikamente Sie einnehmen. Tragen Sie diese Angaben in ein Tagebuch* ein oder lassen Sie sich beim Ausfüllen helfen. Diese Informationen sind für Ihr Therapieteam wichtig, wenn bei Ihnen trotz Antiemetika Erbrechen auftritt.